Als freitags beim Training im Schwimmbad die Frage auf kam was wir am Sonntag paddeln wollen, hatte unser Wanderwart Lennard zunächst ein Fragezeichen im Gesicht stehen. Die Wasserstände sind nicht gerade üppig. Das Standard-Stück Ems Telgte-KÜ sind wir in der vergangenen Zeit schon sehr oft gefahren, nahgelegenen Alternativen bei den Wasserständen aber schwierig. Die Antwort auf die Frage war dann: Werse mit langen Booten ab Stapelskotten. Der Hintergedanke dabei: Eingewöhnung in Seekayaks, da die meisten Jugendlichen noch nie im Seekayak gefahren waren.
Die Niederschläge ließen die Paddlerherzen schon unter der Woche höher schlagen; die Pegel im Sauerland zeigten fahrbare Wasserstände an! Die Vorfreude auf die erste Wenne-Tour in dieser Saison stieg. Am Sonntagmorgen wurden wir dann zwar von der Realität eingeholt, die Niederschläge hatten nicht ausgereicht, um die Pegel über zwei trockene Tage stabil zu halten, somit fiel die erträumte Tour auf der Wenne aus. Aber die Lenne von Lethmate bis zur A45 hatte noch ausreichend Wasser.
Bei sonnigem Wetter, leuchtendem Herbstlaub und gutem Wasserstand konnten wir die Tour auf der Lenne genießen und mal endlich wieder fließendes Wasser paddeln. Die Slalomstrecke in Hohenlimburg lud zum Spielen ein, nach dem ein oder anderen Surf oder Spinn auf der Welle ging es weiter zum Ausstieg, kurz unterhalb der A45.
Im Rahmen unserer Gewässerpatenschaft für die Werse und den Ahrenhorster Bach, die der Verein schon 1997 übernommen hat, fand am Samstag unsere alljährliche Müllsammelaktion zusammen mit den Angelvereinen Drensteinfurt und Rinkerode statt. Dabei sammeln die Angler am Ufer und wir vom Fluss aus Müll.
Nach dem Treffen um 8.30 Uhr am Bootshaus wurden die Boote, inkl. eines Canadiers als "schwimmenden Mülltransporter", auf den Anhänger geladen und zum Anleger des Vereins gebracht. Von dort starteten die fleißigen 18 Müllsammler ihre Sammelaktion. Aufgrund des niedrigen Wasserstands der Werse war eine Durchfahrt mit den Kajaks durch Albersloh Dorf - wo unter der Brücke in früheren Jahre recht viele und meist auch recht kuriose Müllstücke gefunden wurden - leider auch dieses Jahr wieder nicht möglich, was das Müllsammelgebiet etwas einschränkte, so dass diesmal nur vom Anleger flussaufwärts und flussabwärts bis jeweils zu den Wehren gesucht wurde.
Am Sonntag 31.08.2025 haben wir - nach der Wiedereinführung in 2022 - zum vierten Mal in Folge unsere Vereinsmeisterschaften ausgetragen.
Vor dem Start mussten alle erforderlichen Sachen, wie Boote, Sitzgelegenheiten, Getränke etc. erst einmal mit dem Anhänger zum Bootsanleger an der Werse gebracht werden, wo ein Shelter zum Schutz vor angekündigtem Regen und ein Kuchenbüffet zur Stärkung aufgebaut wurden. Nach und nach trudelten die Teilnehmenden und auch ein wenig Publikum ein. Bevor der eigentliche Wettkampf schließlich losging, konnte, wer wollte, sich schon am reichhaltigen Kuchenbüffet stärken, wovon gerade die Jüngeren gerne Gebrauch machten.
Für den Wettkampf galt es auf Zeit im Kajak einen Parcours zu absolvieren, bei dem zuerst eine in ca. 150 m platzierte Boje umrundet werden musste, auf dem Rückweg hieß es dann erst ein Aufwärts- und danach ein eng daneben hängendes Abwärts-Slalomtor zu durchfahren, um schließlich im Endspurt noch durch zwei weitere Aufwärtstore ins Ziel zu paddeln. Die Zeit, die die Paddelnden für den Parcours benötigten, wurde jeweils gestoppt, und für Berührungen der Slalomstangen gab es - so wie im richtigen Slalom auch - noch Strafsekunden draufgerechnet.
Das lange Fronleichnams-Wochenende wurde vom Albersloher Kanu Club wieder für die alljährliche Vereinsfahrt genutzt. Diesmal ging es nach Niederkrüchten auf den Campingplatz Dilborner Mühle, wo in Wohnwagen, Wohnmobil oder Zelt übernachtet wurde und drei Shelter einen überdachten schattigen Platz für gemeinsame Mahlzeiten und gemütliches Zusammensitzen boten.
Mit dabei waren 35 Vereinsmitglieder, mit einer beachtlichen Altersspannbreite von zwei Monaten bis 82 Jahren. Dies zeigt sehr schön, dass Paddeln ein Sport für Jung und Alt ist. Der Jüngste war zugegebenermaßen nicht mit auf dem Wasser, aber alle anderen Kinder, von denen die Kleinsten noch nicht mal in den Kindergarten gehen, konnten mindestens eine Tour im Zweierkajak oder Canadier mitmachen. Alle Touren waren zudem so geplant, dass es kürzere Teilstrecken gab und man an den Pausenstellen aufhören konnte, wenn die Ausdauer nicht für die ganze Strecke ausreichte.
Ein alljährliches Event im Verein ist die Einführung ins Wildwasser-Paddeln. Dieses Jahr waren nicht ganz so viele Vereinsmitglieder am Start wie im letzten Jahr, dafür aber viele schon mit - zumindest etwas - Wildwassererfahrung, und so ging es diesmal nicht, wie ursprünglich geplant, wieder auf die Ems bei Greven, sondern in den Wildwasserpark in Hohenlimburg, wo alle sich ausprobieren bzw. austoben konnten und viel Spaß hatten.
Die Boote waren schon Freitag nach dem Training geladen worden und so konnte es kurz nach dem Treffen um 9.00 Uhr gleich los nach Hohenlimburg gehen. Dort angekommen, wurden die Kajaks abgeladen, Eintrittsbändchen gekauft, sich umgezogen und schon konnte es losgehen. Einige gingen dann direkt aufs Wasser, andere liefen erst einmal die Strecke ab und ließen sich von Alex und Linus die Besonderheiten und besten Fahrtechniken bei den einzelnen Stellen erklären.
Und dann wurde fleißig geübt: Welle surfen, Traversieren, Kehrwasser fahren und einigen gelang sogar die erste Rolle im Wildwasser.
Bei optimalem Wetter war dies folglich ein erfolgreicher und richtig schöner Tag!
Ein Highlight im Wonnemonat Mai ist unsere alljährliche Fuchsjagd und so wundert es kaum, dass sie auch dieses Jahr wieder viele Vereinsmitglieder aufs Wasser lockte.
Zunächst wurden am Bootshaus morgens die Boote auf den Anhänger geladen, bevor es in Fahrgemeinschaften zum Einstieg nach Angelmodde ging, wo die Boote wieder abgeladen wurden.
Vor dem eigentlichen Start erklärte Jugendwart Linus Umlauf für alle, aber insbesondere für Fuchjagd-Neulinge, noch einmal den Ablauf:
Während der Jagd auf den „Fuchs“ sammelt die „Meute“ gleichzeitig auch fleißig kleine Stofffähnchen als Trophäen, welche der Fuchs mit Hilfe am Abend vorher für drei Altersgruppen in verschiedenen Farben aufgehängt hat.
Wer den Fuchs fängt, also in seinem Versteck am Ufer aufspürt, wird im nächsten Jahr Fuchs und darf sich, ebenso wie die fleißigsten Fähnchensammler einer Altersgruppe, später bei der Preisverleihung einen Preis aussuchen.
Am Sonntag, den 11.5.25, feierte der Kreissportbund Warendorf sein 50-jähriges Bestehen im Rahmen des Radio WAF Muttertags-Events im Vier-Jahreszeiten-Park in Oelde. Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung präsentierten zahlreiche Sportvereine aus dem gesamten Kreisgebiet ihre Sportarten. Zusammen mit dem Kanuverein Ahlen haben wir den Kanusport vorgestellt.
Mit kurzen kommentierten Vorführungen haben wir Einblicke in den Kanusport gegeben. Im ersten Block Paddeltechnik von den Basics zu Freestyle, haben wir den Unterschied zwischen Kajak, Canadier und Kanu als Oberbegriff erläutert und grundlegende Paddeltechniken wie den Grundschlag Vorwärts oder die Paddelstütze demonstriert. Weiter ging es mit dem Verhalten nach einer Kenterung bis hin zu Kajakfreestyle mit Kerze und Cartwheel.
Wir haben mit 7 Vereinsmitgliedern an der 52. internationalen Kanu-Rallye NRW auf dem Rhein teilgenommen und sind alle bis zum Goldziel (57,2 km) in Düsseldorf gepaddelt.
Die Kanu-Rallye auf dem Rhein ist immer ein ganz besonderes Erlebnis, paddelt man doch mitten durch Köln am Schokoladenmuseum und Dom vorbei.
Beeindruckend ist dabei auch die Größe des Stroms, selbst wenn man mit den über 5m-langen Seekajaks unterwegs ist. Zudem teilt man sich den Fluss mit großen Frachschiffen, die teilweise ordentlich Wellen verursachen können - wobei die Wellen mittlerweile eher von den kleinen flotten Booten, z. B. von der Wasserpolizei, verursacht werden. ;-)
Das sei ihnen aber gegönnt, denn zum einen sichern Wasserwacht & Wasserpolizei schließlich die Tour ab, zum anderen nehmen sie viel Rücksicht und fahren die meiste Zeit nur in sehr langsamem Tempo neben den Kajaks her.
Bei all den Osterleckereien tat es heute gut, eine schnelle Runde auf der Ems paddeln gehen zu können.
Guter Wasserstand unterstützte durch Strömung ganz angenehm beim Paddeln und ermöglichte ein paar Trainingsheinheiten an den zwei Spielstellen, wo kürzlich wohl viel Gebüsch weggeschnitten wurde und damit die Stelle wieder schön offen fürs Üben war.
Für Unterhaltung sorgten zudem einige Tiere am Ufer, ein paar gefundene Bälle - keine Ostereier, auch wenn sie nicht mehr ganz rund waren - sowie der Austausch, was es Ostern bei den einzelnen zu Essen gab - Zwiebelfleisch, Braten und und Herrencreme waren hier eindeutig die Favoriten.
Nach der schönen Tour, waren alle passend zum Oster-Kaffee wieder zuhause.
Die dritte Bezirksfahrt des Paddeljahres in unserem Bezirk (Bezirk 9) stand am letzten Sonntag an. Diese verband nicht nur die verschiedenen Vereine im Bezirk durch gemeinsames Paddeln, sondern auch geografisch drei der vier an der Werse liegenden Paddelvereine. Los ging es wie immer an unserem Bootshaus in Albersloh, wo sich bei kühlem aber sonnigem Wetter erst einmal alle trafen, Kaffee oder Tee tranken, sich mit Süßigkeiten und Spielen die Wartezeit versüßten oder von dort die Autos zum Ziel vorbrachten.
Am 18.03.2025 wurde uns von Herrn Thomas Lammers - Koordinator Qualitätsbündnis zum Schutz vor sexualisierter & interpersoneller Gewalt im Sport für das Münsterland beim Stadtsportbund Münster - und Frau Inga Teckentrup - Vertreterin des Kreissportbundes Warendorf - die Urkunde zur Mitgliedschaft im Qualitätsbündnis des Landessportbundes Gemeinsam gegen sexualisierte & interpersonelle Gewalt überreicht. Herr Lammers übermittelte auch stellvertretend die Glückwünsche des Kanu Verbandes NRW und hob hervor, dass der AKC der erste Kanu Verein in NRW sei, der Mitglied im Qualitätsbündnis ist.
Termine
| 05 Dez. 2025; 19:15 - 21:00 Training im Bad |
| 12 Dez. 2025; 19:00 - Weihnachtsfeier |
| 19 Dez. 2025; 19:00 - 20:30 Training in der Halle |
